Wissen kann auf verschiedene Art & Weise verloren gehen
11-04-2009 10:05 von Martin Mildner (Kommentare: 0)
- Das Expertenwissen steht nur temporär zur Verfügung. Abwesenheit, Dienstreisen, Meetings, Arbeitsbelastung, Jobrotation, Laufbahnveränderungen u.a. verhindern die stete Verfügbarkeit des Wissens.
- Wissensverlust zeigt sich besonders dann, wenn keine Vorsorge für eine effiziente Dokumentation erfolgt: fehlende Prozesshandbücher, fehlender Workflow, fehlende Erfahrungen aus Projekten (lessons learned), unsystematische Datenablage und die damit verbundene Nichtauffindbarkeit von Dokumenten u.a.
- Wissen kann auch über einen längeren Zeitraum „einfach vergessen“ werden. Wis-sensbestände wurden aus dem Archiv gelöscht.
- Das Expertenwissen – vor allem wenn es sich um Erfahrungswissen handelt - geht völlig verloren bei Abgang der MitarbeiterInnen, bei Pensionierung oder Tod.
Jede berufliche Karrierelaufbahn findet mit dem Zeitpunkt der
Pensionierung ein Ende. Das Alter des Eintritts in den Ruhestand ist
dabei weniger von Relevanz als die Fragen rund um Funktion, Rolle,
Kompetenz, Fähigkeit und Fertigkeit der MitarbeiterInnen, die das
Unter-nehmen verlassen.
• Was nehmen sie mit?
• Welches
Humankapital geht verloren?
• Wie sichert das Strukturkapital eines
Unternehmens den Verlust von MitarbeiterInnen – „Was verbleibt im
Unternehmen, wenn MitarbeiterInnen in den Ruhestand gehen?“
• Wer
folgt nach? Wann? Wie vorbereitet?
"Nur wer seinen eigenen Kopf klar halten kann, kann auch effektiv als Führungskraft oder Experte wirken. Dies gilt im Besonderen auch für Personen, die viele Informationen verarbeiten und Ent-scheidungen treffen müssen, denn Wissensmanagement fängt bei uns selber an", sagt Kai Romhardt.“