Pädagog/innenbildung NEU | Download
Warten auf die "Digital Natives" im Klassenzimmer
Geschickte Unterrichtstechniker/innen oder Berufsbild
Handwerklich geschickte Unterrichtstechniker/innen oder Berufsbild eines erziehenden Lehrers? Seit dem 19. Jahrhundert DER Diskussionspunkt.
„Weder soll er zum Schulehalten einexerziert, noch auf bestimmte Unterrichtsformen dressiert, sondern zum denkenden Praktiker erzogen werden. Mag es darum recht wenig sein, was er in der fertigen Gestalt der Übungsschule direkt in seine spätere Berufsthätigkeit übertragen kann, – da sein Können ein von innen gewordenes und darum bewegliches geistiges Eigentum, so wird er sich in jeder Lage zurecht finden, sich den verschiedensten Schulverhältnissen anzupassen verstehen. Das ist der Gewinn wirklicher Bildung im Gegensatz zur Routine des Handwerkers.“
Andreae, C. (Herbartinaer): Zur inneren Entwicklungsgeschichte er deutschen Lehrerbildungs-Anstalten.
Kaiserslautern 1893, S. 133.
Kennen wir heute im 21. Jahrhundert noch immer nicht den Unterschied zwischen
BILDUNG und AUSbildung?
Ein Zukunftskonzept, ein Expert/innenentwurf, orientiert am Bildungsgedanken als Berufsvorbereitung, geht weit über Ausbildungsrahmenkonzepte organisatorischer und inhaltlicher Art hinaus. Der Beruf der Pädagog/innen verlangt umfassendere Berufsanforderungen als sich nur mit dem lebensbegleitenden Lernen, der Aneignung neuen Wissens und Kompetenzen zu befassen. Entscheidend ist, das Wissen hinsichtlich seiner Anwendungs- und Handlungsfolgen abzuschätzen, um eigene Lebensentwürfe zu zeichnen, daran teilzuhaben und zu gestalten. Erst durch diese Art der Bildung können Pädagog/innen die Verantwortung übernehmen, Wissen und Können im Sinne eines wertschätzendes Miteinanders einsetzen. Pädagog/innenbildung in diesem Kontext ist moralisch, ethisch begründet und entwickelt Professionalität in den nicht wertfreien Räumen der Berufsausbildung.
Lehrerbildung NEU - Die Vorschläge der Expert/innenkommission
Die Lehrer/innenbildung - ich spreche lieber von Pädagog/innenbildung - wurde immer stärker professionalisert. Durch eine Verzahnung von Studium (BA-MA-DrPh) und Praxis sowie eine besser strukturierte Weiterbildungsstrategie soll sie nunmehr optimiert werden.
Die Kommissionsmitglieder weisen höchsten Expert/innenstand aus, doch sie schlagen nur Skizzen einer neuen Pädagog/innenbildung vor. Gefordert ist nunmehr die politische Ebene, die eine klare Aussage zu einer gleichwertigen Bildung auf MA-Niveau für alle pädagogischen Berufe an einer Universität (Pädagogischen Fakultät) schuldig ist. Und noch eine Frage ist zu beantworten - WANN?
Auf einmal steht man im Klassenzimmer.
Auf den Ernstfall sind viele junge Lehrer kaum vorbereitet - aufs Unterrichten. Die Unis sahen die Lehrerausbildung lange nur als lästige Pflicht. Jetzt merken sie: Wenn sie heute Lehrer besser ausbilden, bekommen sie morgen auch bessere Studienanfänger.
Gefunden am 24.7.2009. Spiegel Online/ Unispiegel: Auf einmal steht man im Klassenzimmer
Lust auf Veränderung? Die Macht der Gewohnheit und/ oder die Notwendigkeit der Veränderung.
Ich gehe davon aus, dass Sie keine Lust auf Veränderung haben. Die Erklärung ist einfach: Menschen und daher auch LehrerInnen wehren sich dagegen, „geWANDELt“ zu werden. Veränderung löst per se Angst aus und bedeuten nicht unbedingt Verbesserung.
LehrerInnen kommen auf Grund der raschen Abfolge von Lehrplanveränderungen, Schulentwicklungsvorhaben, Standards, Evaluierung und anderer Umstellungsprozesse zunehmend in Spannung. Dieser Druck löst Angst, Rechtfertigungen und Schuldzuweisungen aus. Davonlaufen geht nicht, obwohl die alten Verhaltensweisen - Angriff, Flucht und Vermeidung - auch den modernen Menschen prägen.
Wissensmanagement und Bildung
Wie kommt das „WISSEN“ in die Schule?
Eine Einführung in das Wissensmanagement. Teil 1
Wie kommt das „WISSEN“ in die Schule?
Einführung und Barrieren. Teil 2
Schulen verbessern - ein Grund für Schulentwicklung?
Damit junge Menschen zu sich bildenden Subjekten werden können, brauchen sie vor allem zwei Dinge: „Anlässe für Einsicht und Freude“. (Hartmut von Hentig).



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